Marianistische Familie

DIE MARIANISTISCHE FAMILIE
 
Im Heiligen Jahr 2000 wurde P. Wilhelm Josef Chaminade als Gründer der Marianistischen Familie in Rom seliggesprochen.
Besonders offen für Gott und sensibel für die Zeichen seiner Zeit formte W. J. Chaminade eine neue Gemeinschaft: die Marianistische Familie. Die Grundkräfte der Französischen Revolution -„Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit“ - fanden eine neuartige, christliche Konkretisierung: Männer und Frauen als Laien, Schwestern, Brüder und Priester wirkten für eine gemeinsame marianische Sendung zusammen: Christus zur Welt zu bringen.
 
Die Marianistische Familie setzt sich aus vier verschiedenen Zweigen zusammen.
 
Den ersten Zweig bilden die Marianistischen Apostolatsgruppen (MAG), die am 2. Februar 1801 offiziell als „Kongregationen“ von P. Chaminade errichtet wurden.
Die MAG wurde am 25. März 2000 als weltweite Laienbewegung kirchlich anerkannt und umfasst weltweit ca. 7000 Mitglieder.
 
Der zweite Zweig heißt Alliance Mariale (AM) und entstand bereits 1808. Diesen Weg, die Ordensgelübde „in der Welt“ zu leben, geht heute eine kleine, aber internationale Gruppe und kann mit einem Säkularinstitut verglichen werden.
  
Die Marianistenschwestern (FMI), die von Adèle de Batz de Trenquelléon unter Mithilfe von P. Chaminade
1816 in Agen, Frankreich, ins Leben gerufen wurden, stellen den weiblichen Ordenszweig dar. Die etwa 400
Schwestern sind auf vier Kontineten in 21 Ländern tätig.
  
Als letzter Zweig wurden die Marianisten (SM) von P. Wilhelm Josef Chaminade 1817 in
Bordeaux gegründet. Dies Ordensgemeinschaft hat ungefähr 1.300 Mitglieder - 900 Brüder und 400 Priester. Sie wirken weltweit in 31 Ländern.
 
Die vier Zweige des Lebensbaumes der Marianistischen Familie sind im gemeinsamen Charisma von P. Chaminade verwurzelt. Seit 1996 gibt es einen Weltrat der
Marianistsichen Familie, in dem alle vier Zweige vertreten sind und ein konkretes Zeugnis vom Familiengeist geben.
  

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